Die Verwaltervergütung ist für viele Eigentümer:innen eine Blackbox: Sie steht als eine Zeile in der Jahresabrechnung, und ob der Betrag fair ist, lässt sich schwer einschätzen. Hier sind die Marktzahlen — und die Stellen im Vertrag, an denen sich gute von teurer Verwaltung unterscheidet.
Was ist marktüblich?
Die aktuellste belastbare Erhebung ist die CRES-Verwalterentgeltstudie (Center for Real Estate Studies, Studienjahr 2024). Für neu abgeschlossene WEG-Verträge lagen die Basissätze bei rund 27 bis 42 € pro Einheit und Monat (brutto) — mit klarem Muster: Je kleiner die WEG, desto höher der Preis pro Einheit.
| WEG-Größe | Typischer Satz pro Einheit/Monat (brutto) |
|---|---|
| Kleine WEG (unter 10 Einheiten) | 35–48 €, teils Mindestpauschalen um 480 €/Monat |
| Mittlere WEG (10–20 Einheiten) | 30–40 € |
| Größere WEG (ab 20 Einheiten) | 25–35 € |
Der Grund für den Kleinen-WEG-Aufschlag ist simpel: Der Grundaufwand ist fix. Jahresabrechnung, Eigentümerversammlung, Buchhaltung und Bankkonto fallen bei einer 6er-WEG genauso an wie bei einer 60er-WEG — verteilen sich aber auf ein Zehntel der Einheiten. Deshalb lehnen viele Verwaltungen kleine Gemeinschaften komplett ab (warum, lest ihr hier).
Die Zusatzkosten im Kleingedruckten
Der Basissatz ist nur die halbe Wahrheit. In vielen Verträgen stehen Sondervergütungen, die sich übers Jahr summieren:
- Zusätzliche oder außerordentliche Eigentümerversammlungen (oft 150–500 € je Termin)
- Mahnwesen und Beitreibung je Vorgang
- Begleitung größerer Erhaltungsmaßnahmen (häufig 3–5 % der Bausumme)
- Objektbegehungen über ein Grundkontingent hinaus
- Kopier-, Porto- und Bearbeitungspauschalen
Worauf ihr achten solltet
Vergleicht nie nur den Basissatz. Fragt nach einer vollständigen Liste aller Sondervergütungen und rechnet ein typisches Jahr durch — inklusive einer ETV und ein paar Mahnungen. Erst dann sind zwei Angebote vergleichbar.Ist billig gut? Ist teuer besser?
Weder noch. Die Vergütung sagt wenig über die Qualität — aber viel über das Geschäftsmodell. Eine Verwaltung, die 25 € pro Einheit nimmt und 300 Objekte pro Sachbearbeiter betreut, kann nicht erreichbar sein; das ist keine Böswilligkeit, sondern Mathematik. Umgekehrt garantiert ein hoher Satz keine Antwortzeiten. Entscheidend ist, wie die Verwaltung ihren Aufwand organisiert: Wie viel läuft digital und automatisch, wie viel Handarbeit bleibt?
Das ist auch unser Ansatz bei casaklaro: Als KI-gestützte Hausverwaltung automatisieren wir die Fleißarbeit (Buchhaltung, Belege, Abrechnung), damit Zeit für das bleibt, was nicht automatisierbar ist — erreichbar sein, entscheiden, kümmern. Deshalb können wir auch kleine WEGs wirtschaftlich betreuen: 45 € pro Einheit bei 3–5 Einheiten, fallend bis 30 € ab 20 Einheiten, ohne versteckte Kopier- und Portopauschalen. Die komplette Staffel steht transparent auf der Preisseite.
Zu teuer? So geht der Wechsel
Wenn eure aktuelle Vergütung deutlich über den Marktwerten liegt — oder der Service nicht zum Preis passt — ist der Wechsel einfacher als gedacht: Mehrheitsbeschluss in der Versammlung genügt. Den rechtssicheren Ablauf beschreibt unser Verwalterwechsel-Leitfaden; ob eure Nebenkosten insgesamt im Rahmen liegen, zeigt euch in drei Minuten der kostenlose Abrechnungs-Check.
Was würde eure WEG bei casaklaro zahlen?
Transparente Staffel von 45 € (kleine WEGs) bis 30 € pro Einheit und Monat — mit dem Schieberegler in 10 Sekunden berechnet.
Preis berechnenÜber diesen Ratgeber: geschrieben vom casaklaro-Team — wir verwalten als KI-gestützte Hausverwaltung WEGs ab 3 Einheiten. Die Inhalte sind sorgfältig recherchiert, ersetzen aber keine Rechtsberatung im Einzelfall.